Lothar Kuhn

Diamanten kommen aus Kimberley.
Turmaline aus Minas Gerais.
Und Goldschmiede aus Gmünd. //

 

Der Umgang mit edlen Metallen hat in Schwäbisch Gmünd eine lange Tradition. 1793 buhlten in der „Gold- und Silberstadt“ gar 250 Gold- und Silberschmiede um Aufträge, so hält es die Stadt-Chronik fest. Kein Wunder also, dass sich auch unter den Kuhns talentierte Goldschmiede hervortaten. Großvater Josef Kuhn gründete 1925 die Juwelen-Werkstätte Kuhn in Gmünd, die Vater Heinrich später weiterführte. Mütterlicherseits gab Großvater Georg – Maler, Bildhauer und Ziseleur zu Gmünd – sein Fingerspitzengefühl an den Enkel weiter.

Lothar Kuhn selbst, 1953 in Schwäbisch Gmünd geboren, studierte nach seiner Goldschmiedelehre an der Fachhochschule Schwäbisch Gmünd Schmuckdesign. Nach diversen Stationen gründete er 1982 seine eigene Werkstatt mit Ausstellungsraum in Esslingen. Als Designer, Goldschmied und Geschäftsmann weiß er um beides: wie sich Träume schaffen und die Realität dabei im Auge behalten lassen.